Nachdem der Industrielle Georg Lensch 1901 ein Patent für eine Maschine zum Trocknen von Garn erhalten hatte, ließ er sich 1912 eine große, repräsentative Fabrik bauen. Entworfen wurde sie vom österreichischen Architekten Karl Josef Benirschke (der in Wien bei Josef Hoffmann studiert hatte).
Der VEB Kombinat Textima (1962–1996)
Was zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit der Fabrik geschah, ist unklar – 1962 jedoch diente sie bereits als regionaler Hauptsitz des VEB Kombinat Textima. Das Kombinat Textima war zuständig für Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Textilien und Garn, für die Textilreinigung und Wäscherei sowie für die Produktion von Ersatzteilen und Zubehör.
Die Maschinenfabrik heute (2018)
Mit der Auflösung der DDR wurde das Kombinat Textima in die Textima AG umgewandelt, bevor diese 1996 zerschlagen und verkauft wurde. Das Gebäude ist zwar als Baudenkmal „geschützt“, wurde seitdem aber vollständig entkernt und steht zum Verkauf. Wie die Fotos zeigen, gibt es in der inzwischen verlassenen Fabrik nicht allzu viel zu sehen. Innen ist sie bis auf den nackten Beton ausgeräumt und wartet auf ein neues Leben.























